anlässlich eines gesprächs gesprächs von heute über amerikanische tv-serien möchte ich mal festhalten, dass sendungen wie family guy, american dad, south park, simpsons, futurama oder beavis & butt-head ganz grosses tennis sind. darum und aus purer lebensfreude hier mal ein youtube-found mit den most disturbing moments aus family guy:
es gibt leute, die haben zu viel zeit und zu wenig zu tun. das ist schlecht. einige davon machen dann nette film-zusammenschnitte in denen alle zahlen von 100 – 1 vorkommen. das ist gut.
… dass ausländer an allerlei dingen schuld sind, ist ja nicht wirklich neu. etwas überrascht war ich dann aber doch, als ich gelesen habe, dass sie nun auch an unserem “akw-dilemma” schuld seien. so sehen es wenigstens die schweizer demokraten im tages anzeiger vom 24. märz 2007. auf die frage “soll sich der kanton für den bau neuer kernkraftwerke einsetzen?” offenbarten diese:
neben google und vielen anderen versucht nun auch adobe zu verhindern, dass eine ihrer marken im täglichen sprachgebrauch ge- und miss-braucht wird. das verb “photoshop” darf demnach nicht (mehr) verwendet werden.
die absicht dahinter ist stets die selbe: sobald sich ein markenname im allgemeinen sprachgebrauch eingenistet hat, kann er nicht mehr geschützt werden. ganz abgesehen davon, dass verben im us trademark-gesetz sowieso nicht geschützt werden können. und ausdrücke wie “ich habe das bild mit ms paint gephotoshopped” tönen tatsächlich auch etwas unsinnig…
so weit kann man das also noch gut verstehen. trotzdem habe ich das gefühl, die konzerne versuchen damit, wasser aufwärts fliessen zu lassen. umsomehr, als im fall von adobe die guidelines für die korrekte verwendung völlig idiotisch klingt:
CORRECT: The image was enhanced using Adobe® Photoshop® software.
INCORRECT: The image was photoshopped.
im sinne einer konstruktiven kritik daher mein verbesserungsvorschlag:
CORRECT: “gosh. You certainly must have used this outstanding software called Photoshop developped by Adobe to its fullest effect. You are damn good at applying the features of Adobe ™ Photoshop ™ to improve your artwork.”
dass die produktion von gutem internet-fernsehen wohl nicht ganz so anspruchslos ist, wie man so spontan denken könnte, haben wahrscheinlich jüngst auch die macher von digestiv.tv bemerkt… sie haben es nämlich gewagt, eine wöchentliche satire-sendung im internet zu lancieren. so weit so gut. und doch nicht ganz.
digestiv.tv erinnert auf anhieb sehr stark an ehrensenf - einer meiner absoluten favoriten. dabei hätten sich die macher evtl. selber einen gefallen getan, eine etwas eigenständigere idee zu entwicklen – nicht zu letzt darum, weil nun das produkt auch von den meisten mit ehrensenf gemessen wird.
ob das fair ist oder nicht – dem grossen bruder kann digestiv.tv momentan nicht das wasser reichen. das ganze macht zwar optisch etwas her, ist ansprechend produziert und gut moderiert. inhaltlich bietet die sendung aber keine bissige satire, sondern eher banale und meist lahme unterhaltung. alles in allem also noch ein etwas fader digestiv. und die frage, ob es hier wirklich um bissige – und unabhängige – satire geht oder nicht einfach um ein internet-tv-format als selbstzweck und als hippe plattform für die sponsoren, gibt dem gesöff zusätzlich noch einen leicht bitteren nachgeschmack.
doch mögen mich die macher von digestiv.tv lügen strafen und vom hocker hauen. gewisse ansätze sind durchaus vorhanden – verbesserungspotential aber auch. ich werde die weiteren sendungen sicher gespannt mitverfolgen – und sei es nur, um mal endlich den namen der moderatorin zu verstehen :)
fairerweise und schlussendlich sollte man ausserdem noch erwähnen, dass es einige (wesentlich) schlechtere solche sendungen gibt… denn so einfach ist das wohl nicht mit dem internet-tv.
heute ist folgendes lustiges bildli via mail zu mir geflattert:
zu den turbulenzen wegen den rückdatierten aktienoptionen kommt noch eine eisige böe aus norwegen wegen dem proprietären itunes-ipod-system. besonders die öffnung dieses geschlossenen kreislaufes würde ich sehr begrüssen… einfach so. aus prinzip. aber auch aus ganz pragmatischen gründen. und ein kleines bisschen aus schadenfreude.
und wenn das mit den optionen dann auch noch geklärt ist, bleibt eigentlich nur noch eine frage übrig: wie kann man eigentlich ohne rechte maustaste arbeiten leben?!
ich nehme es vorweg: ich hege eine gewisse sympathie für die cablecom – trotz oder wegen der tatsache, dass ich drei jahre in deren call centern verbracht habe. daran kann selbst ruedi fischer nichts ändern, der jedesmal etwas diffus von digitalen welten zu reden beginnt, sobald ein mikrofon in der nähe ist. und daran können auch die vielen negativen presseberichte nichts ändern, die für meinen geschmack etwas gar einseitig sind. umsomehr, als dass auf der gleichen seite nicht nur einmal ein bericht über bluewin-tv gestanden hat. denn was mich etwas verwirrt ist die tatsache, dass nicht zwei analoge angebote verglichen werden – also metaphorisch gesehen nicht äpfel mit äpfel. das führt dann zum “lustigen” effekt, dass viele (nachvollziehbar!) unzufriedene kundinnen und kunden infolge der umstellung von anlaog- auf digital-tv der cablecom auf das digital-tv-produkt der konkurrenz wechseln. homo irratio?
was bleibt ist wenigstens die erkenntnis, dass die akzeptanz für digitales tv zunimmt. ob jetzt aus frustration oder interesse :)
und es gibt sie doch noch – die perlen im web, über die man stolpert, und nicht mehr davon los kommt. meine letzten 60 minuten habe ich hier verbracht. klasse dialoge aus dem alltag eines bloggers und seiner (virtuellen) freundin.
Es sind nicht die vielen kleinen Eroberungstechniken gemeint: vielmehr die alltäglichen und charmanten Dinge der Frauen, die uns Männer nur zu einem bringen: zum Kopfschütteln.
diverse medien, unter anderem die zeit und das tagi magi, haben bereits mit dem begriff “slow email” jongliert. slow email ist der tod jedes blackberrys. die idee von dan russel, einem forschungsmanager von ibm, der vor fünf jahren angst davor hatte “ein sklave der email” zu werden ist ganz einfach:
»Schliesse dich der Slow-E-Mail-Bewegung an! Lies E-Mails nur noch zweimal am Tag! Hol dir deine Lebenszeit zurück und lerne wieder zu träumen!«
mit diesen worten schliesst er seither jedes mail. dahinter steckt der vielbesprochene “fluch der unterbrechung” – also das phänomen, dass man kaum mehr länger zeit an der gleichen aufgabe arbeiten kann, ohne dabei unterbrochen zu werden.
eigentlich also eine sehr gute idee… die umsetzung stelle ich mir aber trotzdem schwierig vor. und auch wenn ich die notifikation bei eingehenden mails längst deaktiviert habe, schaue ich selbständig alle paar minuten, ob ein neues mail gekommen ist…
ein blog ist schneller erstellt als unterhalten… diese alte weisheit hat nun wohl auch den pendlerblog eingeholt, der nach immerhin und sowieso fast zwei jahren seinen betrieb einstellt. bis zu seinem ende hat der pendlerblog zu meinen favoriten gehört – vor allem die beiträge der “stamm-crew” waren stets lesenswert. und zum abschied gibts noch ein kleines “bäst of” – vielen dank, pendlerblogger!
vom nichts zum rookie zum daily zum nichts -oder: live fast, love hard, die young!
… bye bye 2006! bye bye sorglose kinder der wohlstandsgesellschaft, bye bye statussymbole.
denn nicht “schnelle Automobile und goldene Armbanduhren, Champagnerkisten und Parfums [...], sondern elementare Lebensvoraussetzungen” bilden den neuen luxus, wie schon hans magnus enzensberger in seinem essay “reminiszenzen an den überfluss” geschrieben hat. nun, das ist natürlich alles nicht wirklich neu. aber lustig daran finde ich, dass nicht die vermehrung, sondern die verminderung zum neuen luxus wird. minimalismus statt überfluss?
in diesem sinne wünsche ich allen ein 2007, in dem sie zufriedenheit, ruhe, raum, sicherheit, gesundheit ,zeit und ein gutes soziales umfeld finden. bye bye 2006, willkommen neuer luxus!
und als kleines neujahrsgeschenk noch ein buchtip: saturday von ian mc ewan.
auf einem sonntäglichen steifzug durchs internet bin ich auf diese seite gestossen, die sich mit plagiaten in der musik beschäftigt. einen besuch ist die seite allemal wert, auch wenn für mich hier etas zu streng gerichtet wird – schliesslich haben sich selbst die stones bei alten blues-rhythmen bedient, ohne dass man gleich von von “klauen” spricht. für mich sind plagiate darum eher vertuschte diebstähle… was ja dank der sample-technik mittlerweile viel einfacher geworden ist. allerdings muss man eingestehen, dass dabei oft sehr kreative stücke enstehen – oft genug aber auch einfach nur ramsch, der nur einem gesetz folgt: man tut’s, weil mann’s kann…
Die EU gibt in den nächsten sieben Jahren 308 Milliarden Euro für ihre Kohäsionspolitik aus – diese soll ärmeren Staaten und Regionen helfen, dem Wettbewerbsdruck im Binnenmarkt standzuhalten. Die Schweiz soll eine Milliarde zu diesem “Umverteilungskuchen” beisteuern – eigentlich nichts weiter als logisch. Dass sich die SVP trotzdem zu einer lästigen innovativen Gegekampagne gezwungen fühlt, war vorauszusehen… und als ob die Tonbandaufnahme von Ueli Muu(…)uurer nicht schon tragisch-komisch genug wäre, wurde sie nun noch von einigen Linken und Netten in diversen Songs persifliert. Gelungen ist vor allem folgende Version:
Am allerbesten bringt’s aber immer noch Mani Matter auf den Punkt:
Für alle, die sich – wie ich – für Medien und Technologie interessieren, war die letzte Woche einigermassen spannend… auf den start von bluewin tv überschlugen sich die (anderen) Medien mit Grundsatzdiskussionen zu Fernsehen, Inhalten und überhaupt. irgendwie dazu passend kam dann noch eine eingeschriebene Mahnung der Billag für TV-Gebühren, obwohl ich meine Fernsehgerät ordnungsgemäss (und korrekterweise) abgemeldet habe…
Wobei zu den üblichen Verdächtigen in Sachen TV-Empfang ja bald auch Kühlschränke, Nähmaschinen und Konsorten stossen dürften – was dann in der absurden frage gipfeln könnte, ob jetzt mein Natel eigentlich auch ein TV-Gerät sei… the future is bright. Spontan kam mir daher die Frage auf, wieso man das Ganze nicht mit einer Art “einmaligen Pauschalgebühr” pro Person/Haushalt oder meinetwegen halt pro Gerät löst. Das würde nebst komischen Diskussionen auch eine ganze Menge Mittel für die Geldeintreiberei sparen, die dann SF wieder quotenwirksam für neue Shows einsetzen könnte, die auf den Privatsendern schon seit zwei Jahren laufen.
Immerhin recht fortschrittlich – und dazu äusserst praktisch – finde ich aber die Tatsache, dass SF (und vor allem Radio DRS) viele Sendungen bereits gratis online anbietet. Vorgemacht hat das ja schon youtube – um nur den bekanntesten Anbieter zu nennen. Und seit der Übernahme durch google sind nun vermehrt auch “klassische” TV-Inhalte von CBS und NBC zu sehen. Vom passiven glotzen zum aktiven fernsehen? Entsteht aus der Technologie des web 2.0 und guten TV-Inhalten so etwas wie Fernsehen 2.0? Oder ist das gute alte TV-Programm halt doch unverwüstbar? Ich hoffe nicht…
selbstportraits sind seit der allgemeinen zugänglichkeit zu digicams zu einem massenphänomen geworden… eine art extremform davon sind die lustigen “ich-mache-jeden-tag-ein-foto-von-mir-selber” fotoserien – passend zum internet total sinnfrei, aber trotzdem irgendwie faszinierend. zu sehen zum beispiel hier, hier, hier, hier, oder hier.
immerhin bemerkenswert ist dabei die tatsache, dass die protagonisten es schaffen, immer wieder den genau gleichen gesichtsausdruck aufzusezen. ich dachte immer, das kann nur tom cruise…
kunst?
[22.10.06] update: dieses video ist eine nette persiflage – ganz im gegensatz dazu oder dazu.
ungefähr einaml pro jahr erscheint ein werbespott, den ich tatsächlich *gerne* sehe. diesmal hats nike geschafft – der schluss-take im “a little less gravity” spot ist sogar ein bisschen besser als sex. vor allem dank dem stimmigen sound, den es leider noch nicht zu kaufen gibt…
nettes tool, mit dem man termine in gruppen koordinieren kann – speziell, wenn die gruppenmitglieder geografisch verteilt sind. hinter doodle steht der schweizer michael näf.
zu den ”lustigen” dingen an wirtschaftsinformatiker-jobs gehören zweifellos produkt-präsentationen für softwarelösungen. die meisten sind zu lang (-weilig) und dazu noch absolut pointless. die weapon of choice ist dabei bei den meist die software “powerpoint”, die mit ihrer vielzahl an funktionen, tönen und animationen die benutzenden hoffnungslos überfordert. der mensch – so scheint es – antwortet auf freiheit und fülle meist mit desorientiertheit und masslosigkeit. ein paradebeispiel war eine präsentation von vergangener woche, in der ein vertreter einer *grossen* ERP-Software (“sie haben eine stunde zeit um das programm zu erklären”) 85 (!!!) powerpoint-slides durchackerte – die meisten davon animiert – und die wenigesten mit einer klar verständlichen aussage. ausser, dass uns der vertreter mit einer vielzahl an unsortierten infos wohl erschlagen wollte.
nun kann man sagen, dass waffen keine menschen töten – na gut. aber wer waffen zu hause hat, hat nun mal die pole-position. und wer powerpoint installiert hat auch. und obwohl es 1’000 bücher mit den “do’s” und “dont’s” für präsentationen gibt, animieren, vertonen und parlieren sie alle fröhlich weiter. darum meine ultimativen ratschläge an alle präsentatoren zum umgang mit powerpoint:
powerpoint ist nicht die erste wahl, um komplexe konzepte zu erklären
powerpoint ist nicht die erste wahl für texte
(ein bild sagt mehr als 1’000 worte – aber 1’000 worte in einer powerpoint-präsentation sind die hölle)
powerpoint inspiriert niemanden. präsentatoren und pointierte ideen inspirieren!
oder: reduce to the max. denkt an die zuhörer. powerpoint-präsentationen töten niemanden. aber gelangweilte zuhörer töten. und normaleweise ist der präsentator das erste opfer.
dass ein kleines mädchen von ebenso kleinen jungen sexuell genötigt wird scheint mir tragisch genug… umso mehr stelle ich mir die frage, ob medien dem opfer nicht einen bärendienst erweisen, wenn das ganze nun mit home stories und grusel-schilderungen zum medienspektakel aufbauen. informations-recht sensationsgeilheit über opfer-schutz?
wo andere bei der namensgebung sehr behutsam vorgehen und möglichst keine kulturen und sitten vor den kopf stossen wollen, scheint microsoft etwas gar schnell aus der hüfte zu schiessen: gemäss dem (bereits etwas älteren) beitrag vom inquirer beduetet der name “zune” des neuen mp3-players von microsoft nämlich im frankokanadischen slang “pimmel” oder “schwanz”. in einer anderen zeitung steht zudem geschreiben, dass derselbe name auf hebräisch soviel wie “fuck” bedeutet. product placement in pornos? ich wünsche viel spass beim entwerfen der marketing-strategie.
[der folgende text entstand in einer leicht anderen fassung - und in einem total anderen zusammenhang - bereits im jahr 2003. als er mir kürzlich wieder in die hände gerutscht ist, fand ich ihn so aktuell, dass ich ihn hier "recycle"... :)]
selbstmordattentate sind längst “daily business” – ebenso die hilflosen versuche, diese mit krieg, fanatismus und ausländer terrorgesetzen einzudämmen. die ethik und die toleranz scheinen sich gemeinsam davongeschlichen zu haben. an ihren platz sind verlustängste und das beklemmende gefühl der bedrohung getreten. gerade noch hat unsere generation gefeiert und geraved. spiesser und konservative spassverderber waren die einzigen angriffe auf unser lebensgefühl. alles war möglich. nichts schien unerreichbar. brachiale gewalt und krieg kannten wir nur aus hippem undergroundcelluloid. pulp fiction, la haine, snatch, taxi driver. abgebrühte typen, die zwar ab und zu ein paar menschen abknallen, dabei aber eine wahnsinnige coolness ausstrahlen. das eigene leben schien einem wahnsinnig banal und erdrückend langweilig. und dann glichen die fernsehbilder plötzlich immer mehr und mehr den hollywoodfilmen. zu schlimm, um real zu sein. anfangs saugte man alles mit der absurden faszination des schreckens in sich rein. nachrichten, dokumentationen, hintergrundberichte. doch die schreckensmeldungen hörten nicht mehr auf: terror, krieg, gräueltaten und massenentlassungen. man kann nicht mehr hinsehen, mag nicht mehr hinhören. nur noch schwätzeln, lästern, trompeten. unsere reaktion auf die krise ist ein einziges blablablablablablablablablablablablablabla. gepaart mit dem äusserst konstruktiven vorschlag, während schwierigen zeiten die schotten dicht zu machen. türe zu und abwarten, die andern werdens schon richten. und falls alles bachab geht, kann man ja immer noch darüber diskutieren, was anders gemacht hätte werden müssen. aber beschränken sich unsere aussenpolitischen kompetenzen wirklich auf “zu hause bleiben”, “gewehr schmieren” und “geld zählen” ? heisst neutralität “schweigen”? nein. handeln und agieren, reden und stellung beziehen, statt schnauze halten und konsumieren!
… noch inspiriert von einem gespräch über das “smartphone” 550c von orange mit marc: das wahrscheinlich dümmste telefon, das ich je besessen habe. die liste der fehler unlogischen und unerklärlichen funktionen ist länger als die chinesische mauerso lang, dass ich mich frage, wie dieses produkt eine user-test-phase überstehen konnte. nach zwei wochen hab ich das telefon jedenfalls wieder verkauft und mir ein sony ericsson k750 i zugelegt. nun bin ich auf der suche nach einem nachfolger… ein spv wirds wohl eher nicht, auch wenn die windows software angeblich fortschritte gemacht haben soll. qtek und sony ericsson sind momentan die favoriten.
ah… ja. und das wort “handy” geht mir übrigens unglaublich auf den sack – da mag ich “natel” noch besser – auch wenn es eigentlich ein geschützter begriff der swisscom ist. oder soll ich mobiltelefon sagen?
das “forecast” – die mutter aller gratis-lifestyle-party-mags – hat aus finanziellen gründen den betrieb eingestellt. schade – denn auch wenn es mittlerweile viele ähnliche formate gibt, waren die (selbst-) ironie, das design und die tatsache, dass nicht einfach promo-texte ge-copy-pastet wurden herausragend. nebst dem faktum, dass ich mal für kurze zeit fürs forecast getextet habe. darum und überhaupt: rip forecast.
etwas wehmütig klingen auch die abschiedsworte der leitung des hefts: «Wir sind hier in dieser Geschichte nur Mitarbeiter und Opfer.»
“soical bookmarking” ist ja nicht nur ein “buzz-word”, sondern offensichtlich auch ein viel genutztes element des etwas diffusen (und auch sehr “buzz-wordigen”) “web 2.0“. nun gibt es mit mr. wong auch einen deutschen anbieter, der seine sache recht gut zu machen scheint. mit der möglichkeit, links zu bewerten und netzwerke zu bilden, bietet mr. wong jedenfalls funktionen, die klassiker del.icio.us (noch) nicht kennt.
ich selber speichere meine bookmarks ja immer noch lokal – mein del.icio.us-account liegt bracht, genauso wie mein gmail-account, den ich einfach mal eröffnet habe, um meinen benutzernamen zu reservieren. aber vielleicht fange ich dann auch mal an mit dem viel gerühmten “social bookmarking”… irgendwann.
google will, dass die medien den gebrauch des verbs “googeln” einschränken…
beim lesen der meldung ist mir wiedermal aufgefallen, wie sehr google und seine verwandten dienste eigentlich unseren alltag durchziehen – angefangen beim sprachgebrauch bis evtl. sogar hin zu unserem denken (?). auf jeden fall ist “googeln” längst synonym für “suchen im internet” – mit abstand die meisten suchanfragen im internet beantwortet die amerikanische unternehmung, die damit entscheidet, wer oben und wer unten gelistet wird – wer gelesen oder vergessen wird. damit hat google für mich eine ähnliche verantwortung wie die pulizierenden… die leider nicht immer wahr genommen wird – fragt mal die chinesen.
der weg zu einer art “informationsdiktatur” – ausgehend von google – wurde ja schon mal angedeutet… auch wenn dies ein bisschen überzeichnet sein mag, ist die fragestellung rund um den umgang mit informationen von grosser bedeutung. dies betrifft natürlich auch andere dienstleister im internet – fragt sich nur, ob google wirklich weniger “evil” ist als diese. auf jeden fall ist google aber grösser. durch das jüngste abkommen von google mit myspace.com (sowie der viacom-tochter “mtv”) fährt google seine fangarme noch weiter aus. dann kommen mir ausserdem noch spontan die bild- und tabellenverarbeitung, gmail, gdrive, google-earth, google news, google talk, google video, orkut und picasa in den sinn – und irgendwie schaudert mir ein bisschen.
vielleicht sollte ich anstatt googlen von nun an etwas mehr – linguistisch legal – “yahooen”… ;)
da ich meinen ganzen webspace auf einen anderen server zügle, wird dieser blog in den kommenden tagen wohl öfters offline sein…
update: alles wieder im lot ;) wegen einiger problem beim zügeln der datenbank ist vielleicht ab und zu ein sonderzeichen etwas verschoben- werde dies laufend nachbessern, wenn mir etwas auffällt.
benjamin von stuckrad barre ist einigen schweizern seit der sendung stuckrad bei den schweizern evtl. ein begriff – zu hause in deutschland ist er zudem bekannt als ex-redakteur bei div. zeitungen/magazinen, als ex-gag-schreiber für harald schmidt und als ex-kokainsüchtiger. ausserdem schreibt er flotte pop-bücher und spielt dabei sehr gekonnt mit wörtern, sätzen und redewendungen. absolut emfpehlenswert: “soloalbum” und “remix 2 – festwertspeicher der kontrollgesellschaft“. mit ein bisschen zynismus liest man zwischen den zeilen eine grosse prise gesellschaftskritik heraus. aber eigentlich muss man das gar nicht. das mag ich. darum mag ich stuckrad barre.
nicht erst seit dem bericht in der sonntagszeitung vom 30.7. (archivfunktion funzt leider nur für abonnenten) gehört der videoblog ehrensenf zu meinen lieblingen – schon der moderatorin wegen :-). heute bin ich beim anschauen einiger älterer sendungen auf die animationen von aidan gibbons gestossen. sein kurzfilm “the piano” ist ja rührig – die musik dazu aber grandios. allerdings werde ich das gefühl nicht los, das ich die melodie irgendwoher kenne…
nachtrag: hier einige hintergrundinfos zu ehrensenf.
Die Habsburger sind tot, die Russen geschlagen, und Nella Martinetti hat endlich aufgehört zu singen. Kurz: Die Schweiz hat keine echten Feinde mehr. Bis auf einen, der vielen penetrant den Feierabend vermiest. Denn wenn abends das Telefon klingelt, dann ist nur selten die scharfe Susi am Apparat, die uns auf einen unverbindlichen Tantra-Abend einlädt, sondern meist ein Telefonverkäufer, der von Tantra keine Ahnung hat. Dafür von Internetabos und anderen Nettigkeiten, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Was den Verkäufer nicht zu stören scheint. Einige von uns aber schon. Darum hier drei Tips aus meiner eigenen 2-Jährigen Erfahrung als Tele-Sales Agent, wie man die Störenfriede schnell wieder los wird:
1. Faselt was von tragischen Todesfällen in der Familie, gebt euch in tiefer Trauer und beginnt am Telefon zu heulen.
2. Beantwortet jede Frage konsequent mit “nein” oder “ich weiss nicht”.
3. Sagt, dass ihr bald nach Indien auswandern werdet, um den Weg der Erleuchtung zu suchen.
Oder geht am besten gar nicht erst ans Telefon – die Susi ruft ja sowieso nicht an.
während die fussballwelt ihre ohren auf zidane richtet, überhört sie leider eine noch viel schlimmere verbale tätlichkeit… und zwar diejenige an den auflaufkindern.
auflaufkinder hiessen früher balljungen. sie spielten meist im fc des heimvereins und halfen am spieltag den grossen, indem sie verirrte bälle zurück aufs spielfeld brachten. so weit, so einfach. heute ist das anders. heute spielen balljungen nicht mehr im fc des heimvereins, sondern werden gecastet. danach werden sie geschult und im sinne des qualitätsmanagements “zertifiziert”. heute werfen sie nicht mehr nur bälle zurück auf’s spielfeld, heute laufen sie mit den grossen zusammen aufs spielfeld und sehen dabei niedlich aus. und als wäre das alles nicht schon genug, heissen sie nun auch noch “auflaufkinder” – wie nun selbst der duden bestätigt.
im sinne von zidane wäre es wohl angebracht, wenn die kleinen künftig vor jedem spiel auf den boden kotzen würden…
ein wunderbares “feature” von wikis ist für mich die seite mit den diskussionen zu den jeweiligen beiträgen. diese finde ich oft ebenso interessant wie den artikel selber, da sie verschiedene/alternative meinungen zu einzelnen punkten “transparent” (damit ich dieses wort auch mal hier verwendet habe…) macht.
ein nettes beispiel dafür bietet der artikel um die anschläge vom 11. september 2001, auf den ich zufällig gestossen bin. hier überschlagen sich verschwörungstheoretiker, halbtags-aviatiker (was macht eigetli de sepp moser?) und sonstige meinungs-fundis jeglicher couleur bis zum gehtnichtmehr. so wie ich es mag eben.
ich schlage mich in diesem fall ein bisschen auf die seite der verschwörungstheoretiker und denke, man sollte – auch in “seriösen” …pedias – mindestens auf gewisse sachverhalte hinweisen. ein nettes filmchen, dass diese in eine einigermassen sinnstiftende kette reiht ist übrigens “loose change 911″, der hier auf englisch mit deutschen untertiteln heruntergeladen werden kann. wohl nicht der weisheit letzter schluss, aber allemal sehenswert. die diskussionsseite ist aber trotzdem interessanter ;)
die wm ist zu ende – nicht für alle (alle) gleich – aber immerhin und endlich. keine wm-super-hdtv-aktionen mehr, keine dämlichen wm-ticket-verlosungen mehr, keine wm-spargebrötli mehr. und auch keine spiele mit verlängerung und penaltyschiesen mehr. in zwei jahren ist die welt europa zu gast bei uns… und wenn die prognosen stimmen, werde ich die spiele der ch-nati erst ab dem achtel-viertel-halb-final mitvervolgen – welches wir dann wohl gegen deutschland bestreiten, die ja dann auch noch viiiiiiiiiel besser sein werden… wir werden sehen. mindestens ebenso gespannt bin ich aber auf die marketing-maschinerie. und die em-spargelbrötli.
die schweizer und die deutschen medien sind sich über den verlauf des achtelfinalspiels zw. schweiz und ukraine nicht so ganz einig. dieses urteil ist dann aber doch ein bisschen zu deutsch und deutlich. wir sind gespannt auf den viertelfinal artentinien vs. deutschland.
die screenshots stammen von tagi.ch resp. bild.de vom 27.6.06, 00.30. das bild auf bild.de verschwand einige minuten später leider.
die etwas andere art, fussball zu schauen: run “telnet ascii-wm.net 2006″. ein live-streaming in ascii-text. eigentlich unbrauchbar. aber geekig. immerhin.
eine art “seelenprotokoll”, das einblick in einen alltag gibt, der von riten und trostlosigkeit beherrscht wird. bis die selbst erschaffene welt der protagonistin risse bekommt – und schliesslich ganz in sich zusammenfällt. ein mitreissendes und überraschendes häppchen (100 seiten, 2 stunden) – und eines der besten bücher, das ich bisher im 2006 gelesen habe. geschrieben als erstlingswerk von karin richner, jg 80, wohnhaft in unterentfelden (ag). wenn ihr zweites buch etwas kraftvoller und spitzer wird, freue ich mich jetzt schon darauf. ansätze sind bereits vorhanden: «Als ich einmal mit Anna hier war, sagte sie, sie wünsche sich goldene Flügel wie ein Engel. Dann könnte sie über die nächtliche Stadt fliegen, in einem weissen Kleid, und den Menschen in den Garten und aufs Hausdach kotzen»
… eben bei einem sonntäglichen streifzug durchs internet gefunden: vincent von tim burton. der gehört seit edward scissorhands (oder spätestens seit mars attacks) zu meinen top-10 directors. neben stanley cubrick, den gebrüdern cohan, wim wenders, quentin tarantino, david fincher, john landis, lars von trier, michael haneke und oliver stone. dann wären ausserdem noch michael mann, guy richie, françois ozon, danny boyle, mathieu kassovitz, terry gilliam, wayne wang, ang lee und spike lee und natürlich sam mendes zu nennen -und 90 % meiner dvds wären abgedeckt. die restl. 10 % sind prOns klassiker wie matrix (I) oder terminator (III), die irgendwie auch auch nicht fehlen sollten.
als kleines osterpräsent und verlegenheitsposting: mein favorite aus dem internatinal poetry slam 2001 in hamburg… (mp3, 5 mb): sebastian krämer aus berlin.
“McDonalds Videogame” lautet der Name eines komplexen Flash-Spiels, das von Molleindustrias entwickelt wurde und mit Kritik an McDonalds nicht spart… Denn es gilt nicht nur, auf Feldern Soja anzupflanzen und Rinder grasen zu lassen. Man entscheidet als Spieler auch, ob genmanipuliertes Soja angebaut werden soll oder ob Regenwald abgeholzt werden soll, um Platz für neue Felder zu schaffen. In der Metzgerei darf man ins Tierfutter Hormone beimischen, um den Wachstum des Viehs zu beschleunigen und im Hauptquartier können Bestechungsgelder gezahlt werden, um das Geschäft zusätzlich anzukurbeln. Als reines Spiel betrachtet, ist “McDonalds Videogame” ein amüsanter und anspruchsvoller Zeitvertreib in klassischer Tycoon- und gleichzeitig Anti-Advert-Mainer – daneben ist es auch noch eine geballte Ladung Kritik an den Geschäftspraktiken vieler Konzerne, von denen “macdo” oft als Klassenprimus herausgepickt wird.
Mein Rekord liegt übrigens bei April 2044 2053, bis ich bankrott gegangen bin :)
… gilt als grundsatz in der bloggosphäre ja nicht umbedingt. nichtsdestowenigertrotz: welcome 2006 – welcome frustrated total internal reflection sensing technique. hä? aha! das video (12 mb, quicktime) ist beeindruckend – der soundtrack dazu fast noch ein bisschen beeindruckender: “who am i” by peter kruder (ein teil von kruder und dorfmeister) gab seinen musikalischen senf dazu. der sollte spätestens seit den “k&d-sessions” von 1998 (tip!) in keinem haushalt fehlen. ebenso wie die frustrated total internal reflection sensing technique.
31.12.2005 – alle news sind aufgebraucht. weihnachten vorbei. das grosse fressen auch. was bleibt ist ein “happy new year” – wobei dies angesichts aktueller diskussionen schon beinahe politisch inkorrekt erscheint. also lasse ichs doch bei einem unverfänglicherem “Happy anytime or place you wish to be in this space time continuum” – und wünsche allen eine frohe sylvester-nacht und ein erfolgreiches, gesundes und erfülltes 2006 - mit viel zeit für euch – und alles, was euch wichtig ist :) und überhaupt… ich geh jetzt eins trinken :)
das jahr neigt sich langsam dem ende zu – das heisst: schon bald ist wieder weihnachten! damit ihr dieses jahr eurer weihnachtsgeschenk nicht wieder am 24.12. um 19.30 uhr an irgend einer esso tankstelle besorgen müsst, hier schon mal ein kleiner geschenk tip nach dem motto: “bücher schenken freude” – oder so
Während des WKs erhielt ich von Alain dieses nette Bildchen, das ich äusserst amüsant finde. Und zwar etwa so amüsant wie Massenarbeitslosigkeit, sozialer Wohnungsbau im Verfall, unrenovierter Wohnraum, Mangel an Mitteln für Erziehungswesen, Rückgang der öffentlichen Dienstleistungen, ungenügende öffentliche Transportmittel, Armut, und sozialer Ausschluss. Also wirklich äusserst amüsant… Aber wer Wind sät, wird Sturm ernten. Und die sozialen Konflikte als Ursachen der Unruhen waren lange bekannt. Sowohl in Literatur als auch in Film und Musik wurde schon länger auf die Zustände in den Banlieues aufmerksam gemacht. Unter anderem in einem Film auf meiner all-time top 20: Der Film La Haine aus dem Jahre 1995 zeigt das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs. Er behandelt das Leben dreier jugendlicher Protagonisten, deren Welt von Hip-Hop, Gewalt, Drogen und Auseinandersetzungen mit der Polizei beherrscht wird und endet mit dem Tragischen Filmtod eines Hauptdarstellers. Wie’s weiter geht, blieb der Fantasie der Zuschauenden überlassen… Ich hätte da eine Idee .
Etwas ratloser bin ich allerdings bei der Frage, inwiefern die Anzahl gerösteter Autos mit dem Grad der Gewalt korrelliert. Das wurde bisher leider noch in keinem Film erklärt. Und hier auch nicht.
Restaurierungsbedürftig
Austausch sämtlicher Teile erforderlich
Kleiner Defekt
Zehn Fachleute haben vergeblich versucht, das Teil zu reparieren
Original-CD
-R
Mit Seriennummer
Mann, hat das gedauert, bis ich die im Netz gefunden habe
Ungetestet
Defekt
Keine Ahnung, ob es funktioniert
Defekt
Siehe Bild
(1) Entweder seht Ihr die Macken gleich oder Ihr habt eben Pech gehabt
(2) Hab heute meinen faulen Tag, aber bietet mal trotzdem
Kenne mich damit nicht aus
Kenne mich sehr gut damit aus
Gebraucht
Kann man gerade noch so anbieten
Gebühren übernehme ich
… sind aber in die Verpackungskosten reingerechnet
Ladenpreis war 100 Franken
Hab’s aber vom Grabbeltisch für 50 Franken. Bei Ottos
Hab es schon vor zwei Wochen verschickt
Werds bei Gelegenheit mal zur Post bringen…
Hier ab 1 Franken
Mein Kolleg wird den Preis schon noch hochtreiben
Sofortkauf
Jeden Tag steht ein Dummer auf
Liebhaberstück/Sammlerstück
(1) Nicht zu fassen, was man so an Werbegeschenken ins Haus bekommt
(2) Ich bin ein Messie und ihr glaubt gar nicht, was ich *sonst* noch alles sammle
Bitte nur ernstgemeinte Gebote
Ich weiss ja, dass das Müll ist. Aber lasst doch den Newbies eine Chance, was zu lernen
Nagelneu und OVP
“Vom Laster gefallen”
Nicht im Handel erhältlich
… in Nepal
Erotik FSK 16
*gähn*
Superkiste Handyzubehör, NEU!, Konkursware, ca. 25 Teile!
2 Dutzend Handytaschen von 1993
Das Game ist echt spitze!
Wenn man gerade vom C64 umgestiegen ist
Die Digicam hatte in allen Tests sehr gut abgeschnitten
2002, als 1 Megapixel noch Spitzenklasse war
Kenner wissen, was dieses Gerät kann
(1) Hab keinen Bock, die technischen Daten zu suchen
(2) Das Ding ist Müll
Zu Dekozwecken geeignet
An dem Ding funktioniert zwar nichts, aber hinstellen kann man’s noch
Eher als Liebhaberstück geeignet
Funktioniert nicht, und ist irgendwie schrullig, aber es soll Leute geben, die auf den merkwürdigsten Kram stehen
War ursprünglich als Geschenk gedacht
Wollte mir dann aber doch die Freundschaft nicht verderben
Nostalgisch
(1) Auf alt getrimmt
(2) Uralt und schrullig
Ganz kleiner Fleck, geht beim Waschen sicher raus
… mit Salzsäure
Top modern
Hoffentlich glaubt mir das irgend so ein Landei
der claude und der stefan haben mir einen kleinen stock zugeworfen. und da ich ja eh nix gscheites zu tun hab, will ich mal nicht so sein *wuff*
1. Eine Sache die du heute tust, von der du mit 16 nie gedacht hättest, dass du sie jemals tun würdest:
hmmm… nicht rauchen, nicht kiffen, dafür ab und zu denken :) (und wahrsch. bald in hemd und stoffhose rumlaufen)
2. Das letzte, was du gekauft hast, ohne dass es irgendeinen Sinn gehabt hätte:
Synchronisatonskabel fürs Natel… (bluetooth? irda?)
3. Einen Spitznamen von dir, den heute niemand mehr verwendet / kennt:
öli
4. Ein grosses Ziel in deinem Leben, das du noch erreichen willst:
och – zu frieden sein reicht schon :)
aber vielleicht mal in der tagesschau kommen oder so? ;)
5. Den grössten Unsinn, den du als Kind gebaut hast:
ai… da kommt mir einiges in den sinn. hab z.b. den werkraum an der oberstufe über nacht mit gas aus einer kleinen flasche füllen lassen… das sich zum glück nicht entzündete, als der werklehrer den lichtschalterr am nächsten morgen betätigte. ausserdem hab ich mal 4 scheiben an einem tag eingeschlagen und mit der nachbarin zusammen einen anonymen hass-brief an meine lehrerin verfasst – auf dem geschäfbrieftspapier neines vaters – inkl. briefkopf.
6. Ein aus heutiger Sicht vielleicht peinliches Poster, das du in deinem Zimmer hangen hattest:
1000 x david hasselhoff
7. Dein grösster Medienauftritt? (Fernsehen, Zeitung, Radio etc.):
*überleg* bisher keiner in öffentlichen medien
dafür selber moderierte sendungen und selber geschriebene artikel :)
aber vielleicht klappts ja mal noch mit der tagesschau
8. Vereine in denen du als Kind Mitglied warst:
handballverein
9. Dein aktueller Lieblingswitz:
hmmm… den bastard operator from hell?
10. Woher du die Person, von der du dieses Stöckchen bekommen hast,
kennst:
Komolitonen der FH
Das Ganze erinnert mich übrigens an ähnliche Emails, die früher immer gekommen sind, wo man nach lieblingsturnschuhmarke und zahnpasta gefragt wurde…
gleich mal schaun, ob ich noch welche davon finde…
In der Zwischenzeit könnte ja evtl. der ari und der dani was von sich hören lassen…
Gestern Abend bin ich beim zappen unvorsichtigerweise auf die 99 – für RTL II – gestossen, wo gerade “big brother – das dorf” lief… daraufhin gingen mir spontan 3 dinge durch den kopf:
1. Wieso gibt es keine Hersteller, die TV-Geräte mit dreistelligen Kanalnummern bauen – dann könnte ich RTL II nämlich auf die 999 verdammen. gleich hinter… ähm RTL?
2. Warum hat die mit den schwarzen Haaren so enge Kleider an?
3. Wer zum Henker schaut eigentlich immer noch big brother??
Traurig genug, dass es TV-Sender gibt, die diesen Müll noch im Programm haben – noch trauriger, dass es Leute gibt, die das offensichtlich sehen wollen. Supertraurig, dass wohl die Wenigsten dieser Zuschauenden eine Ahnung haben, woher der Name “big brother” kommt und was er symbolisiert. Und am allertraurigsten, dass es wohl die Meisten gar nicht interessiert…
Ursprünglich ist das Ganze ja mal auf dem Mist vom guten alten George Orwell gewachsen. Der war nämlich RealistPessimist und hatte da mal eine düstere Zukunftsvision von einer gleichgeschalteten Welt, kontrolliert von totalitären Regimes, welche immer und überall die absolute Macht über die Bürger – und sogar über ihre Gedanken haben. Und welche Menschen unterdrückt, verachtet und instrumentalisiert. Väterchen Staat nannte Georgie damals sinnigerweise “Big Brother”. And he was watching you. Denn was George damals schon wusste war, dass man mit Kameras nicht nur Erot… Tierfilme drehen kann. Nein, nein! Mit Kameras kann man beispielsweise auch Menschen 24 Stunden am Tag überwachen. Was der gute George aber nicht wusste war, dass es mal Menschen geben würde, die dies sogar toll finden. Wie naiv von ihm. Denn natürlich braucht es gar keine absolutistischen Regierungen. Ein Bisschen kollektive Orientierungslosigkeit, ein Bisschen Langeweile – und ein Bisschen RTL – genügen auch schon.
So weit so gut. Das Problem bei der Sache ist nur, dass es nicht nur bei “Big Brother” blieb. Denn nachdem das eigene Leben offensichtlich schon nicht mehr echt genug ist, war das Container-Leben auch bald nicht mehr ein valabler Ersatz. Daher mussten stets noch echtere Reality-Formate her. Auf «Big Brother» folgten deshalb Leckerbissen wie «Frauentausch» oder «Durch dick & dünn – ein echt fettes Abenteuer»… oder gar Gerichts-Sendungen und Casting Shows. Die TV-Sender überschlagen sich gegenseitig mit immer skurrileren Formaten, welche vor allem eines gemeinsam haben: Null Inhalt, wackelige Kameras und schlechte Lichtverhältnisse, um Authentizität wenigstens vorzuspielen. Hierzulande braucht man dazu zusätzlich noch ein bisschen Nostalgie, ein paar züchtige Schuldmädchen – und Chris von Rohr. Aber wir Schweizer waren ja schon immer ein bisschen komisch.
Und was bleit ist die Frage, was als Nächstes kommt. Denn wir brauchen definitiv wieder neue, zeitgerechte Reality-Shows. Brandaktuell könnte man zum Beispiel «Home sweet home» (Konzept: amerikanischer Staatsbesuch im Irak) senden. Eine Show, die die Gastfreundlichkeit der Irakis gegenüber den Amerikanern zeigt. Und ich könnte mir durchaus auch hohe Einschaltquoten bei Shows wie «Kinder von Neverland» vorstellen. Als Dauerbrenner würde sich aus meiner Sicht «Leben und Sterben im Gaza-Streifen» sehr gut eignen. Natürlich mit Chris von Rohr als Halbtagsrebell mit einem Arafat-Kopftuch. Scheiss auf Big Brother – willkommen in der neuen Wirklichkeit!
wo wir schon bei menschlichen abgründen sind… eben bin ich mal wieder zufällig auf die “fohler live” sendung zum thema “jugend und gewalt” gestossen – schon beinahe ein stück schweizer tv-geschichte.
die ersten 30 minuten der sendung können hier (rechter mausklick -> ziel speichern unter…) heruntergeladen werden.
jedes der ca. 430 mb lohnt sich – nicht nur für verhaltenspsychologen.
einige text-auszüge aus der sendung gibt’s übrigens hier.
update: der im ursprünglichen video “abgeschnittene” schluss-teil kann hier heruntergeladen werden. ich frage mich aber sehr ernsthaft, was das mädchen, das sich selbst verletzt, in dieser sendung verloren hat…
was medien – insbesondere bilder – für eine wirkung auf menschen haben können, ist bekannt, nicht bekannt, teilweise bekannt. der regisseur bunuel und salvador dali haben dies bereits 1929 thematisiert – und mit dem film “un chien andalou” ein schockierendes und surreales zeichen gesetzt. als eine art “höhepunkt” könnte man die szene beschreiben, in der einer frau das auge aufgeritzt wird…
achtung: der link führt direkt zur mpeg-datei. ca. 156 mb.
Um familienergänzende Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter ist es in der Schweiz schlecht bestellt: Rund 50 000 Plätze in Krippen und bei Tagesfamilien fehlen laut einer Studie. Das ist tragisch. Darum hat sich der Burki in “24 heures” eine pragmatische Lösung ausgedacht…
doch noch was neues! fatboy slim macht nämlich neuerdings nicht nur songs mit synthies und drogen, sondern auch mit message. naja. ein bisschen, wenigstens:
(link geht direkt zur .mov-video-datei -> ziel speichern unter…)
… und im westen immer noch nichts neues. nicht mal bei der nasa… (gefunden im aktuellen facts)
nachtrag aus dem online-tagi vom 27.7.05: “Beim Start der «Discovery» ist offenbar ein Stück einer Hitzeschutzkachel an der Unterseite des Shuttles abgeplatzt. ” den rest – und ein vielsagendes bild dazu – gibts hier
der vollständigkeit halber… dank einer irgendwie unwürdigen grossartigen rettungsaktion ist zum glück doch nix passiert.
das wettrüsten der hersteller von nassrasierern geht in eine neue runde:
The Gillette Company today announced the launch of Gillette Fusion and Gillette Fusion Power, revolutionary new wet shaving systems for men and the world’s first razors to feature advanced technology on the front and on the back of the blade cartridge. Both shaving systems outperform the world’s leading razors, MACH3Turbo and M3Power respectively, by incorporating breakthrough innovations that provide a dramatic increase in shaving closeness and comfort
da frage ich mich doch, wie lange es noch dauert, bis ich ein waffenschein für den rasierer brauche…
1. akt, freitag abend, 20.00. ich will mir was zu essen holen und sehe auf dem weg zwei 14 – 16 jährige jungs, die gerade vier mädchen anquatschen. beim vorbeigehen bekomme ich folgenden dialog mit… er (easy): “soso – du heissisch also leo”. sie (genervt): “näi… ich heisse lea!”. (?!!).
2. akt, ca. 5 minuten später. ich gehe mit einem kebab in der hand zuräck, an einer himmeltraurigen bar vorbei. darin sehe ich die zwei jungs sitzen. ohne mädchen. dafür mit einem bier.
und die moral von der geschicht? manchmal liegt der unterschied zwischen einem alkoholiker-schicksal in der gosse und einer traum-hochzeit in weiss eben in einem kleinen detail…
Nebst der Eigenschaft, den Planeten befrieden zu wollen, haben unsere amerikanischen Freunde durchaus auch amüsante Attribute. Zum Beispiel den penetranten Drang zu reisserischen Namensgebungen. So erstaunt es auch auf der Achse des Bösen niemanden, dass selbst das Phänomen der beknackten Benamsung einen eigenen Namen abbekommen hat. CSNS ist somit weder ein neuer, total unabhängiger News-Channel noch eine im Irank aufgefundene Chemiewaffe. Nein, es handelt sich um das gefährliche “Chronically Stupid Name Syndrome”. Die ersten Opfer waren Promi-Kinder. Deren Eltern handelten wohl frei nach dem Motto: “Das Leben hat es gut mit uns gemeint, drum lass und das eigene Fleisch und Blut doch lebenslang mit einem trümmeligen Namen geisseln”.
Nun hat die Epidemie nicht nur das alte Europa, sondern auch unsere sonst so zugeknöpfte Schweiz erreicht und greift selbst bei Meiers und Müllers herzlos um sich: Geburtsanzeigen lesen sich nun wie das Mittagsmenü beim Asiaten. In der Ikea weiss man nicht mehr, ob die Mutter nach ihrem Kind oder einem Gestell schreit . Beim Sonntagsspaziergang ist unklar, ob die Aufforderung “Bahira, du sollst nicht im Dreck rumtollen!” einem Zwei- oder Vierbeiner gilt. Gelobt sie die 68-Generation, welche sich bei den Hundenamen zwar noch mit “Charass” oder “Buddha” austobte, beim Nachwuchs aber der Selbstverwirklichung meist ein Ende zu setzen wusste. Danke. An alle Daniels, Christophs, Andreas und Nathalies da draussen, welche die Uninspiriertheit ihrer Erzeuger bis anhin verteufleten: Die folgende Auflistung prominenter CSNS-Opfer wird euch Demut lehren!
Namen: Ifi Trixibelle, Pixie, Peaches und Tiger Lilly Eltern: Bob Geldof und Paula Yates Excellente Namenswahl! Solange es sich um Yorkshire Terrier handelt.
Name: Chastity Eltern: Cher und Sonny Bono Chastity ist der englische Ausdruck für Keuschheit. Welche lustiges Konzept, das Resultat von Unkeuschheit Keuschheit zu nennen. Ich wünsche eine fröhliche Pubertät.
Name: Dusty Rain >Eltern: Tochter von Vanilla Ice OK – von jemandem, der sich Vanilla Ice nennt und sich eine Schneise in die Augenbraue mäht war nicht viel zu erwarten. Aber staubiger Regen? Ich freue mich bereits auf die Geschwister: Sterbender Wald und Versuchter Boden.
Name: Amber Rose, Saffron Sarah und Tallulah Pine Eltern: Töchter von Simon LeBon und Model Jasmine Lasst mich raten: Die drei Lieblings-Lidschatten-Farben von Jasmine?
Name: Zowie Papa: Sohn von David Bowie Zowie Bowie! Bekanntlich glaubt die Ex-Frau von David Bowie, er sei ein Ausserirdischer. Wie z.B. Galileo oder Bob Dylan. Ich denke das jetzt irgendwie auch.
Name: Audio Science Eltern: Sohn der Schauspielerin Shannyn Sossamon Audio Science freut sich bereits auf Brüderchen Compact Disc
Name: Pilot Inspektor Eltern: Sohn von Jason Lee und Beth Riesgraf Nein, Jason. Die Frage war nicht: Was war in der zweiten Klasse dein Berufswunsch.
Name: Crumpet
Eltern: Tochter von Lisa Vidal und Jay Cohen Crumpet heisst so viel wie geile Schnecke oder steiler Zahn. Noch Fragen?
Name: Apple Eltern: Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin Hurra, es ist ein Macintosh!
auf viel- zweifachen wunsch nochmals der inti-mitschnitt der love parade 2003. irgendwie schade verständlich, dass die parade diesjahr nicht statt findet :)
achtung: der link führt direkt zur mp3-datei… (ziel speichern unter…)
TV-Tipps: Robocop Bono und African Dope: “Die Musik-TV-Tipps zum Wochenende: Live-Musik, Live-Musik und noch mal Live-Musik. Der Open Air-Sommer läuft auf Hochtouren. Ob Rock am Ring oder Hurricane: zehntausende Fans pilgern an diesen Wochenenden zu Mega-Festivals. Das Gegenprogramm fährt Arte mit der thematisch gewohnt breit angelegten Sendung Tracks von Saul Williams bis Südafrika, 3sat erinnert an den ersten Todestag des legendären Soul-Musikers Ray Charles und Stefan Raab begrüßt U2 bei TV Total.”
Zitat des Tages (Roland Berger): “Wer in die Fußstapfen anderer tritt, kann sie nicht übertreffen… (Zitat: Roland Berger, dt. Unternehmensberater, geb. 1937)”
ein innenstich ist kein tischbein – das wissen bestimmt alle zuschauerinnen und zuschauer von neunlive, die diese sendung gesehen haben… (link führt direkt zur mpeg-datei, ca. 32 mb).
und über diese game shows könnte man sowieso einen eigenen blog füllen… :)
Mariah Carey: “Whenever I watch TV and see those poor starving kids all over the world, I can’t help but cry. I mean I’d love to be skinny like that but not with all those flies and death and stuff.”
Carl Panzram (Amerikanischer SerienKiller): “On the day of his execution in Leavenworth Federal Penitentiary in 1930, he ran happily up the gallows steps, spit in the executionerâ??s face and yelled: â??Hurry up you bastard, I could kill ten men while you’re fooling around.”
Question to Miss Alabama in the 1994 Miss USA contest: If you could live forever, would you and why?
Answer: “I would not live forever, because we should not live forever, because if we were supposed to live forever, then we would live forever, but we cannot live forever, which is why I would not live forever.”
Marion Barry, Mayor of Washington, D.C.: “Outside of the killings, Washington has one of the lowest crime rates in the country.” –
Casel Stengal, former Baseball player: “If you walk backwards, you’ll find out that you can go forwards and people won’t know if you’re coming or going.”
Heather Locklear: “From an early age I was aware of what America meant, and how the Marines at Camp Pendleton were ready to defend us at a moment’s notice. I also remember what fabulous bodies those troops had.”
Linda Evangelista: “I don’t diet. I just don’t eat as much as I’d like to.”
John Wayne: “I don’t feel we did wrong in taking this great country away from them. There were great numbers of people who needed new land, and the Indians were selfishly trying to keep it for themselves.”
Paris Hilton : “Ich habe nie gedacht, dass Leute für ihr Geld arbeiten müssen.”
Arnold Schwarzenegger : ” Wenn wir nur den Mond loswerden önnten, der den Zyklus der Frau beherrscht, dann würden sie aufhören, vor jeder Periode rumzuzicken und zu jammern.”